Mitteilungen

Start des GAP-Youtube-Kanals

Unseren neuen Youtube-Kanal »gap: die Gesellschaft für Analytische Philosophie« finden Sie ab sofort hier.

Dort werden Interviews mit Philosoph_innen und kurze Erklärfilme zu philosophischen Problemen gezeigt und diese Auswahl stetig erweitert.

Falls Sie Interesse an der Produktion eines eigenen Films für den GAP-Kanal haben, finden Sie hier einige Gestaltungshinweise und Informationen.

Neue Förderrichtlinien für Konferenzen und Workshops

Die Teilförderung von Konferenzen und Workshops durch die GAP erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. So erfreulich das generell ist, belastet es aber auch zunehmend den Haushalt der GAP. Deswegen werden nun die Vergabekriterien angepasst. Bitte beachten Sie bei Ihrer Antragstellung die ab sofort geltenden neuen Richtlinien.

Wiederveröffentlichung von Materialien zur GAP.4

Die Proceedings der GAP.4 sind ab sofort wieder online verfügbar. Sie finden sie unter der neuen Adresse www.gap4.de.

Keynote Lectures und Frege-Preis-Beiträge von GAP.9 jetzt bei Erkenntnis.onlineFirst

Erfreulicherweise sind inzwischen die folgenden Hauptvorträge von GAP.9 bei Erkenntnis.onlineFirst erschienen:

  • Kirsten Meyer: »The Claims of Future Persons«
  • Jennifer Lackey: »Group Assertion«
  • Martine Nida-Rümelin: »Freedom and the Phenomenology of Agency«
  • Wolfgang Spohn: »How Modalities Come into the World«
  • Nancy Cartwright: »Big Systems versus Stocky Tangles: It Can Matter to the Details«

Sie können diese Beiträge ab sofort hier abrufen.

Merkblatt zur Gestaltung von Verlagsverträgen

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe »Verlagsverträge« der GAP und DGPhil hat ein detailliertes und aktuelles Merkblatt zum Thema »Publizieren in der Philosophie
 – Hinweise für Autoren zur Gestaltung von Verlagsverträgen« erarbeitet, das Sie als PDF-Dokument hier abrufen können. Auf der letzten Seite des Dokuments finden Sie zudem eine äußerst hilfreiche »Checkliste«, auf der die wichtigsten Punkte des Merkblatts übersichtlich zusammengefasst sind. Hier das »Abstract« der Autoren Geert Keil (Berlin), Erasmus Mayr (Erlangen) und Reinold Schmücker (Münster):

»Wenn Autorinnen oder Autoren einem Verlag einen wissenschaftlichen Text zum Abdruck überlassen, wird Ihnen üblicherweise ein vom Verlag vorformulierter Vertrag zur Unterschrift vorgelegt, der die beiderseitigen Rechte und Pflichten regelt. Vielen Autoren fehlt die Expertise, die Zeit oder die Lust, die zum Teil sehr detaillierten Verträge eingehend zu prüfen und ggf. einzelne Klauseln nachzuverhandeln. Deshalb schließen insbesondere Nachwuchswissenschaftler oftmals Verlagsverträge ab, die ihren Interessen nur in geringem Maß Rechnung tragen. Die Vorstände der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und der Gesellschaft für Analytische Philosophie haben daher eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die vorliegende Handreichung zusammengestellt hat. Sie soll Wissenschaftsautoren Hilfe bei der Vertragsgestaltung bieten, indem sie Probleme und Interessenkonflikte benennt, Best-Practice-Formulierungen vorschlägt und auf Fragen eingeht, die sich aus der wachsenden Bedeutung der elektronischen Veröffentlichung ergeben. Dabei werden Besonderheiten der philosophischen Verlagslandschaft und Publikationskultur einbezogen.

Im ersten Teil finden sich allgemeine Informationen zum Inhalt von Verlagsverträgen und zu den Möglichkeiten für Autoren, die Verträge mitzugestalten. Der zweite Teil enthält konkrete Empfehlungen für Wissenschaftler, die einen Sammelband herausgeben oder einen Beitrag in einem Sammelband veröffentlichen wollen. Am Ende des Merkblatts findet sich eine Checkliste, die die wichtigsten Ratschläge zusammenfasst.«

Videos von der GAP-Preisverleihung an der Universität zu Köln

Am 11. Mai fand in Köln die offizielle Verleihung der Preise zur Preisfrage »Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen?« statt. Vor zahlreichem Publikum trugen die drei Preisträger Matthias Hoesch, Marcel Twele und Fabian Wendt ihre Preisessays vor. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion mit ihnen und weiteren Gästen (Christine Chwaszcza, Housam Darwish, Frank Dietrich).

Videos von dieser Veranstaltung sind auf dem YouTube-Kanal der Universität Köln erschienen. Sie finden dort folgende Videos:

GAP-Preisverleihung an der Universität zu Köln

Am 11. Mai 2016 fand in Köln die offizielle Verleihung der Preise zur Preisfrage »Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen?« statt. Vor zahlreichem Publikum trugen die drei Preisträger Matthias Hoesch, Marcel Twele und Fabian Wendt ihre Preisessays vor. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion mit ihnen und weiteren Gästen (Christine Chwaszcza, Housam Darwish, Frank Dietrich).

Foto der Preisverleihung
Achim Stephan, Matthias Hoesch, Thomas Grundmann (Foto: Rakoczy)
Foto der Preisverleihung
Achim Stephan, Marcel Twele, Thomas Grundmann (Foto: Rakoczy)
Foto der Preisverleihung
Achim Stephan, Fabian Wendt, Thomas Grundmann (Foto: Rakoczy)
Foto der Preisverleihung
Achim Stephan, Matthias Hoesch, Marcel Twele, Fabian Wendt, Thomas Grundmann (Foto: Rakoczy)

Preisverleihung anlässlich der GAP-Preisfrage 2015

Am 11. Mai 2016 findet um 18:30 Uhr in Aula 2 der Universität zu Köln die Preisverleihung anlässlich der Preisfrage »Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen?« statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird es auch Vorträge, eine Podiumsdiskussion und einen anschließenden Stehempfang geben. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsplakat.

Publikation der prämierten Essays

Die Frankfurter Rundschau hat in ihrer Ausgabe vom 19. April eine gekürzte Version des Essays von Matthias Hoesch abgedruckt und am 29. April eine Kurzversion des Essays von Marcel Twele. Alle drei Preisessays (Hoesch, Twele und Wendt) sind in voller Länge in einem Dossier der Online Redaktion der Frankfurter Rundschau auf dieser Seite abrufbar.

Die GAP dankt der Frankfurter Rundschau für ihre engagierte Unterstützung.

Radio-Interview von Matthias Hösch

Am 3. April 2016 stellte Matthias Hoesch im Deutschlandradio im Rahmen der Sendung Kulturfragen im Gespräch mit Katrin Fischer seine philosophischen Thesen zur Flüchtlingsdebatte dar. Das Gespräch kann online auf dieser Seite abgerufen werden.

Offener Brief an Recep Tayyip Erdoğan

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie unterzeichnet den offenen Brief des Scholars at Risk Networks (SAR) an den türkischen Präsidenten Erdoğan wegen der Verletzung der Meinungsfreiheit von Hochschullehrern. Den Brief finden Sie hier.

Gemeinsame Erklärung der DGPhil und GAP zum Vorgehen der Türkei gegen Hochschullehrer/innen

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie und die Gesellschaft für Analytische Philosophie sind tief besorgt über das gegenwärtige Vorgehen der türkischen Regierung und türkischer Behörden gegen Hochschullehrer/innen an türkischen Universitäten. Mehr als 1.000 Hochschullehrer/innen haben kürzlich eine Petition mit dem Titel »Wir werden uns nicht an dem Verbrechen beteiligen« unterzeichnet. In dieser Petition wird die derzeitige Militäroperation der Türkei in den Kurdengebieten in ihrem Kampf gegen die PKK vor allem wegen der Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung scharf kritisiert und die sofortige Einstellung der Gewalt gefordert. Daraufhin wurden etwa 20 der unterzeichnenden Hochschullehrer/innen, darunter auch mehrere Philosophen, vorübergehend inhaftiert sowie staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren wegen Unterstützung einer Terrororganisation und Beleidigung der Türkei gegen die Unterzeichner eingeleitet. Darüber hinaus erzeugt die Regierung durch eine massive öffentliche Kampagne gegen die Unterzeichner ein Klima der Angst. Es drohen außerdem inneruniversitäre Disziplinarverfahren.

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie und die Gesellschaft für Analytische Philosophie sehen in diesem Vorgehen eine massive Verletzung der rechtsstaatlich garantierten Redefreiheit von Hochschullehrern/innen. Dieser Angriff auf die Redefreiheit wiegt besonders schwer, weil er eine legitime und völlig selbstverständliche Ausübung dieses Rechts betrifft und den Beitrag von Hochschullehrern/innen zum öffentlichen politischen Diskurs substanziell gefährdet. Wir fordern daher die türkische Regierung und alle zuständigen türkischen Behörden auf, ihre Repressionen gegen die betroffenen Hochschullehrer/innen umgehend einzustellen.

Prof. Dr. Thomas Grundmann 
(Präsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie)

Prof. Dr. Dominik Perler
(Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie)

Köln und Berlin, den 22. Januar 2016